10 Tage ohne Zucker | Meine Ernährungsumstellung | Diät 2.0 | Update #6

Im letzten Update habe ich euch davon berichtet, dass ich Zucker ab sofort vermeiden möchte. Nun ernähre ich mich schon 10 Tage ohne Zucker. Ich habe seit letztem Monat 400g abgenommen und stehe momentan bei 65,6kg.

Mehr als 10 Tage ohne Zucker

Aber ich habe nicht nur abgenommen – ich fühle mich ohne Zucker einfach viel besser.

Vor über zehn Tagen habe ich mit der zuckerfreien Ernährung gestartet. Ich esse seitdem keine Lebensmittel mehr, in denen zugesetzter Zucker enthalten ist: Rohrzucker, Dicksaft, Sirup, Konzentrate, Milchpulver, etc. Erst wenn ich das lange genug durchgehalten habe, möchte ich ab und zu, z.B. bei Einladungen, wieder kleine Ausnahmen machen.

Als süße Alternativen gibt es bei mir gerade Obst, Trockenfrüchte und zum leichten Süßen einen Teelöffel Honig. Momentan süße ich noch relativ oft mein Essen nach, weil mir der Zucker schon etwas fehlt.

Es war in den ersten Tagen wirklich sehr schwer, nicht an Schokolade zu denken! Inzwischen hat sich der Heißhunger auf Süßes gelegt. Aber falls ich doch etwas naschen möchte, esse ich einfach ein Stück Obst.

Ich habe schon früher relativ selten Industriezucker beim Kochen und Backen verwendet. Aber gerade bei gekauften Lebensmitteln waren Zuckerzusätze nicht in meinem Fokus gewesen. Ich bin immer wieder entsetzt, wenn ich feststelle, dass eigentlich fast überall zugesetzter Zucker enthalten ist.

Auch bei allen sozialen Events, Festen und Imbissen ist der weiße Bösewicht mit eingeladen. Ein kleiner Erfahrungsbericht aus dieser Woche: Abends im Kino hatten wir gerade die Tickets gelöst, als wir auch schon an der süßen Theke vorbeikamen: Chips, Soda Drinks, Popcorn… Der süße Duft war im gesamten Foyer. Wer mich kennt, weiß, wie gerne ich Popcorn esse. Und es gab dort nur gesüßtes Popcorn. Schließlich habe ich bis zur Kinosaaleröffnung draußen an der frischen Luft noch eine kleine Runde gedreht, um bloß nicht doch noch ein Tütchen Popcorn zu kaufen…

Sport im stressigen Alltag integrieren

Momentan habe ich einen sehr stressigen Alltag und es fällt mir schwer, regelmäßig Sport zu machen. Mein Studium ist nun in der Endphase und ich möchte bis zum Frühjahr mit allem fertig werden. Wenn es gut läuft, trainiere ich dreimal pro Woche. Das ist immer noch sehr gut, aber leider kann ich damit mein Niveau zur Zeit lediglich halten.

Eigentlich liegt es gar nicht so sehr an mangelnder Zeit, dass ich weniger Sport treibe. Ich habe durch die viele Schreibarbeit einfach nicht den Kopf dafür. Wenn ich vom Krafttraining nach Hause komme, bin ich oft gedanklich etwas träge, was ich mir in der entscheidenden Phase nicht erlauben kann. Dann habe ich mehr das Bedürfnis, ein Stündchen Joggen zu gehen, mich ausgiebig zu bewegen und den Kopf frei zu kriegen. So bin ich gerade mehr mit Ausdauer unterwegs.

Mit weniger Sport verbrenne ich auch weniger Kalorien. Deshalb geht es gerade nicht so schnell mit dem Abnehmen, aber das ist ok für mich. Nach dem Studium gebe ich dann wieder Vollgas.

Bilanz zur Ernährungsumstellung & Diät im nächsten Monat

Nächsten Monat gibt es eine große Bilanz zu meiner Ernährungsumstellung oder Diät 2.0, wie ich sie zu Beginn genannt habe. Eines kann ich bereits jetzt vorausschicken: In diesem Projekt habe ich erkannt, wie wichtig es ist, eine Diät als langfristige Ernährungsumstellung durchzuführen. Ich habe auf diese Weise in mich hineinhören können und so z.B. gesehen, dass Zucker nicht gerade gut für mich ist.

Meine tägliche Ernährung ist nun einfach meine „Diät“. Um meinen Körperfettanteil dauerhaft zu senken, esse ich jeden Tag bewusster und gesünder.

Hier findet ihr alle Beiträge der Diät 2.0

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