Diät und Stress? Projekt Ernährungsumstellung und Diät 2.0 beendet | Update #7

Seit einigen Monaten ist es um mein Projekt Diät 2.0, das ich als Ernährungsumstellung gestartet habe, ziemlich ruhig geworden. Ich habe gerade beim Schreiben nachgeschaut und mit Schrecken festgestellt, dass ich das letzte Update im Oktober hochgeladen habe… Oh je. In diesem Beitrag möchte ich erklären, warum ich heute endgültig beschlossen habe, das Projekt nun vollkommen einzustellen. Kurz und gut: Diät und Stress vertragen sich nicht miteinander und eine Ernährungsumstellung ist sowieso nicht einfach nur irgendeine Diät.

Warum kamen keine Updates mehr?

Es fing alles mit einer Knieverletzung im Herbst an, durch die mein ganzer Trainingsplan über den Haufen geworfen wurde. Dann kamen die obligatorischen Kilos über Weihnachten und Neujahr dazu. Sport habe ich fast gar nicht mehr gemacht. Nun befinde ich mich derzeit in der Examensphase von meinem Studium.

Ich hatte mir auch wirklich sehr viel gleichzeitig vorgenommen: Abnehmen und Ernährung umstellen, was gar nicht so leicht ist. Zugleich wollte ich noch bloggen und mein Studium gut beenden. Nun habe ich mir endlich eingestanden, dass alles auf einmal nicht geht.

Natürlich fühle ich mich auch verpflichtet, guten Content für mein Blog zu liefern. Und da möchte ich ein Projekt nicht halbherzig durchführen. Das wäre nicht authentisch und hätte keinen Nutzen für euch Leser. So habe ich mich immer wieder in den vergangenen Monaten geprüft und gemerkt, dass ich eigentlich gar nichts zu schreiben habe, da ich nicht konzentriert am Diät-Projekt gearbeitet habe.

Diät und Stress vertragen sich nicht

An mir selbst habe ich gesehen, warum viele Leute Diäten wieder abbrechen oder es nicht schaffen, in ihrem Alltag die Ernährung umzustellen. Es kostet Zeit und Kraft. Und die hat man immer nur einmal. Bewusste Ernährung und Bewegung muss einem also wichtig genug sein, dass man seine Energie dafür aufbringt.

Momentan bringe ich nicht so viel Sport in meinem Zeitplan unter. Das ist für mich eine vorübergehende Phase, in der mir andere Dinge wie z.B. der Studienabschluss viel wichtiger sind als jeden Tag Kalorien zu zählen oder im Fitnessstudio rumzuhüpfen.

Fitness ist also nicht mein Leben. 😉 Aber es gehört zu meinem Leben, wie wahrscheinlich bei 99% der Leute, die sich gesund ernähren und ausreichend bewegen möchten.

Diäten scheitern, echte Gewohnheiten entstehen

Heute denke ich, dass ich das Projekt Ernährungsumstellung gänzlich falsch angegangen bin. Eine gesunde Ernährung hängt weder mit Abnehmerfolg zusammen noch ist es eine vorübergehende Phase, die dann abgehakt werden kann. Macht es überhaupt Sinn, das auf einem Blog zu dokumentieren?

Ich verstehe Diät jetzt als eine dauerhafte Ernährungs- und Lebensgewohnheit. Deshalb möchte ich bei diesem lebenslangen Projekt eigentlich gar nicht von einem Projekt sprechen. Es gibt ja kein Ende oder Ziel, das man dann irgendwann erreicht hat.

Ab sofort möchte ich mich einfach bemühen, die Vollwerternährung in meinem Alltag unterzubringen und genügend Raum und Zeit für Sport und Bewegung zu schaffen. Und darum geht es doch eigentlich, oder? Diäten als kurzfristige Essgewohnheiten sind eigentlich so schwachsinnig, dass ich am liebsten gar nicht mehr dieses Wort benutzen würde.

Ich werde also an einer gesunden Ernährung und dem Training dranbleiben! 🙂 Für die kommenden stressigen Wochen fahre ich das Minimalprogramm und danach starte ich wieder durch.

Vorlage für Beitragsbild: fruit-3301341_1920 | Quelle Pixabay | Autor Grigory_K | Lizenz CC0 1.0

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